Java
Java-Entwicklungsumgebung: IDE - Integrated Development Environment (integrierte Entwicklungsumgebung)
Eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE, von englisch integrated development environment) ist eine Sammlung von Computerprogrammen, mit denen die Aufgaben der Softwareentwicklung möglichst ohne Medienbrüche bearbeitet werden können.1
Bekannte IDEs
- BlueJ: Reduzierte IDE für pädagogische Zwecke
- Visual Studio Code: von Microsoft entwickelt, für alle Sprachen einsetzbar, wegen vieler Erweiterungen, läuft auf Google Chrome
- Eclipse
- IntelliJ IDEA: auf Java spezialisiert
super-Schlüsselwort
Das Java-Schlüsselwort super hat drei explizite Verwendungsbereiche.
- Zugriff auf die Attribute der Elternklasse, wenn die Kindklasse ebenfalls Attribute mit demselben Namen hat.
- Aufruf des Konstruktoren der Elternklasse in der Kindklasse.
- Aufruf der Methoden der Elternklasse in der Kindklasse, wenn die Kindklasse Methoden überschrieben hat.
Quelle: codegym.cc
Überladen von Methoden
Überladen bedeutet, dass derselbe Methodenname mehrfach in einer Klasse verwendet werden kann. Damit das Überladen möglich ist, muss wenigstens eine der folgenden Vorraussetzungen erfüllt sein:
- Der Datentyp mindestens eines Übergabeparameters ist anders als in den übrigen gleichnamen Methoden.
- Die Anzahl der Übergabeparameter ist unterschiedlich.
Quelle: Java-Tutorial.org
Lambda-Ausdrücken
Mit Lambda-Ausdrücken kann man sich viel Schreibarbeit sparen. Klassen, die eine sogenannten Funktionale Schnittstelle (Functional Interface) implementieren, d. h. ein Interface mit genau einer abstrakten Methoden, können auch als Lambda-Ausdruck formuliert werden.
Klasse, die das Interface/Schnittstelle Runnable implementiert.
class MyRunnable implements Runnable
{
public void run()
{
startTitleScene();
}
}
delay(3, new MyRunnable());
Als anonyme Klasse
Als Lambda-Ausdruck (Name stammt vom Lambda-Kalkül ab)
Entwurfsmuster Schablonenmethode
Beim Schablonenmethoden-Entwurfsmuster wird in einer abstrakten Klasse das Skelett eines Algorithmus definiert. Die konkrete Ausformung der einzelnen Schritte wird an Unterklassen delegiert. Dadurch besteht die Möglichkeit, einzelne Schritte des Algorithmus zu verändern oder zu überschreiben, ohne dass die zu Grunde liegende Struktur des Algorithmus modifiziert werden muss. Die Schablonenmethode (engl. template method) ruft abstrakte Methoden auf, die erst in den Unterklassen definiert werden. Diese Methoden werden auch als Einschubmethoden bezeichnet.
Quelle: Wikipedia
foreach-Schleife
for-each ist eine Art for-Schleife, die du verwendest, wenn du alle Elemente eines Arrays oder einer Collection verarbeiten musst. Allerdings wird der Ausdruck for-each in dieser Schleife eigentlich nicht verwendet. Die Syntax lautet wie folgt:
Wobei type der Typ der Iterator-Variable ist (der dem Datentyp der Elemente im Array entspricht!), itVar ihr Name und array ein Array (andere Datenstrukturen sind auch erlaubt, z. B. eine Collection, wie ArrayList), d. h. das Objekt, auf dem die Schleife ausgeführt wird. Wie du siehst, wird bei diesem Konstrukt kein Zähler verwendet: Die Iterator-Variable iteriert einfach über die Elemente des Arrays oder der Collection. Wenn eine solche Schleife ausgeführt wird, wird der Iterator-Variable nacheinander der Wert jedes Elements des Arrays oder der Collection zugewiesen, woraufhin der angegebene Anweisungsblock (oder die Anweisung) ausgeführt wird.
Quelle: codegym.cc